Grauer Star

Viele Menschen weltweit erkranken häufig am Grauen Star. Bei dieser Augenkrankheit handelt es sich um eine Trübung der Linse, was sogar zu einer völligen Erblindung führen kann. In den meisten Fällen sind ältere Menschen ab ungefähr 60 Jahren betroffen, aber auch Menschen, die zum Beispiel an Diabetis leiden oder schwere Stromverletzungen erlitten haben, sind vom Grauen Star häufiger betroffen.

Die Krankheit verläuft eher schleichend, als das sie spontan auftritt. Aufgrund der Tatsache, dass die Netzhaut des Auges nicht mehr ausreichend mit Licht versorgt wird, sieht der Betroffene mit der Zeit immer verschleierter und trüber. Die Farben verlieren ihre Intensität und die Pupille erscheint immer grauer.

Menschen, die vom Grauen Star betroffen sind, sollten auf jeden Fall ärztliche Hilfe annehmen, denn oftmals ist eine Augenoperation die einzige Möglichkeit, einer Erblindung zu entgehen. Ist die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten, wird der Arzt während einer Operation so genannte Kunstlinsen in das Auge einsetzen. In vielen Fällen verbessert dies die Sehfähigkeit zu über 70 Prozent. Aber nicht jeder Betroffene kann solche Kunstlinsen erhalten und der Arzt wird dies vorher abwägen. Die Betroffenen selbst können versuchen, ihre Augen vor zu hellem einfallenden Licht zu schützen, zum Beispiel mit sehr dunklen Sonnenbrillen.

Ein Grauer Star kann leider nicht aufgehalten werden und oftmals ist eine Operation die letzte Lösung. Es gibt zwar Salben und Tropfen für die Augen, welche die Krankheitserscheinungen kurzzeitig verbessert, aber eine Heilung erzielen diese nicht.