Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

Der Begriff Astigmatismus leitet sich aus der griechischen Sprache ab und meint ursächlich eine gewölbte Hornhaut des Auges, auf der eine Verzerrung entsteht, Punkte werden auf der Netzhaut als kleine Striche - Stäbe - abgebildet, was insgesamt zu recht unscharfem Sehen führt.

Beim regulären Astigmatismus finden sich Meridiane unterschiedlicher Krümmung. Man kann sich das als optische Darstellung wie die Hälfte einer aufgehenden, strahlenden Sonne vorstellen. Die jeweilige Sehstärke wird mit dem so genannten Ophtalmometer meist in der augenärztlichen Praxis gemessen, das Defizit kann mit Zylingergläsern ausgeglichen werden.

Irreguläre Stabsichtigkeit entsteht beispielsweise durch Hornhautnarben nach Hornhautoperationen, können durch Hornhautkegel bedingt sein. Die Lichtbrechungseigenschaften des Augapfels sind massiv beeinträchtigt.

Wer keine Brillengläser tragen will, kann den Ausgleich durch weiche torische Kontaktlinsen herstellen. Diese erzeugen einen bestimmten, Licht brechenden Tränenfilm, der zwischen der Linse und dem Augapfel entsteht und so die Fehlsichtigkeit korrigiert. Im Internet finden sich zahlreiche Anbieter, Preisvergleiche lohnen sich.

Wer auf äußere, dauernde Hilfsmittel gänzlich verzichten will, hat die Möglichkeit, eine Praxis für refraktive Chirurgie aufzusuchen. Lasik, Laserchirurgie, Wavefrontlasik sind die Stichworte, unter denen sowohl ortsnahe als auch ausländische Kliniken und Praxen gefunden werden können, die die nötige Augenlaseroperation binnen weniger Minuten erledigen. Durch Anwendung operativer Eingriffe können beide Arten auftretender Stabsichtigkeit behandelt beziehungsweise behoben und auf das Tragen einer Brille oder eventueller störender Kontaktlinsen verzichtet werden.

Erfahrungsberichte Betroffener im Internet informieren über diese mittlerweile sehr bekannten Verfahren eines Gebietes, auf dem bereits seit Jahren unzählige positive Erfahrungen gesammelt wurden. Begeisterte Stimmen berichten von überraschender Einfachheit für Patienten, die plötzlich so gut sehen, wie seit frühesten Kindertagen nicht mehr.